Mit tiefer Betroffenheit teilt FAIRburg e.V. die Trauer an der Seite der Menschen, die beim antisemitischen Anschlag in Halle umgebracht worden und damit einem Anschlag von rechter Hetze geworden sind.
Die Morde des NSU, der Mord an Walter Lübcke, der Anschlag auf die Kölner Oberbürgermeisterkandidatin Henriette Reker, all die Brandstiftungen in Flüchtlingsheimen, über die schon gar nicht mehr berichtet wird – es ist höchste Zeit, Rechtsterrorismus als akute Bedrohung wahrzunehmen und zu erkennen.

Lasst uns ein Zeichen setzen gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form der Menschenverachtung.

Rechtsradikales Denken ist tödlich.
Das geplante Blutbad in der Synagoge in Halle ist ein zutiefst antisemitischer Akt. Die anschließenden Zufall- Ermordungen einer Frau und des Mitarbeiters eines Dönerladens in der Innenstadt von Halle zeigen: Der Hass richtet sich gegen Migranten allgemein.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft fordert nach perfidem Angriff auf betende Juden in Halle rechtsstaatliche Konsequenzen.

In Freiburg sind zwei Kundgebungen am Platz der Alten Synagoge

Do, 10.10. um 17.30 Uhr und um 19 Uhr

Rabbiner Moshe Flomenmann, der selbst als Rabbiner sieben Jahre an der Synagoge, die Opfer des Anschlags wurde, gearbeitet hat, ruft um 19 Uhr zu einer Mahnwache in Lörrach auf.

Foto oben: Gabriela Schlesiger

Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa

09.10.2019, Sachsen-Anhalt, Halle: Polizisten stehen in Halle/Saale. Bei Schüssen sind nach ersten Erkenntnissen zwei Menschen getötet worden. Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfunk +++