Aktuelle Informationen zur Coronalage und zum Impfen in Freiburg und Umgebung:

Information Stadt Freiburg

Die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration hat auf ihrer Internetseite Informationen auf vielen Sprachen zu Corona eingestellt.

Unter anderem finden sich dort „Allgemeine Fragen und Antworten“ (arabisch und französisch), „Fragen und Antworten zum Gesundheitsschutz“ (englisch), „Fragen und Antworten zu Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen“ (englisch), „Informationen für Reisende nach Deutschland“ (englisch)

Die Informationen werden laufend erweitert und aktualisiert.

Mehrsprachige Angebote mit aktuellen Corona-Hinweisen:
Handbook Germany (arabisch, englisch, persisch, türkisch, französisch und paschto)

Außerdem machen wir auf das Projekt der Diakonie aufmerksam

Welcome 2 Baden-Württemberg mit Hinweisen in vielen Sprachen und niederschwelligen Beratungsangeboten.

Hilfetelefon in 17 Sprachen des Bundesamts für Familie

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen Telefon: 08000 116 016      Hilfetelefon Sexueller Missbrauch - Telefon: 0800 22 55 530 Bundesweit, kostenfrei und anonym.

Statement zur Coronakrise:
Wenn das Zuhause kein sicherer Ort ist

Meldungen aus China bestätigen, was Fachberatungsstellen für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt auch in Deutschland befürchten: In der aktuellen Krisensituation mit starken Einschränkungen im öffentlichen Leben steigt die Gefahr für Frauen und Kinder, häusliche und sexualisierte Gewalt zu erfahren. Das eigene Zuhause ist zu oft kein sicherer Ort. Laut einer Pekinger Frauenrechtsorganisation war die Zahl der Betroffenen von häuslicher Gewalt, die sich während der verordneten Quarantäne an die Hilfsorganisation gewandt haben, dreimal so hoch wie zuvor.

Während das Gewaltrisiko steigt, fallen Verletzungen oder Unterstützungsbedarfe von Betroffenen  weniger auf, wenn Betroffene z.B. nicht mehr in die Schule, zur Arbeit oder in den Sportverein gehen.

Für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die von Gewalt im direkten sozialen Umfeld betroffen sind, kann die aktuelle Situation bedeuten, Täter*innen ständig ausgeliefert zu sein.

Die Vernetzungsstellen bff, BKSF, BAG FORSA und DGfPI möchten Betroffene und Bezugspersonen ermutigen, sich Unterstützung bei sexualisierter oder häuslicher Gewalt zu suchen und damit nicht allein zu bleiben. Fachberatungsstellen und andere Hilfseinrichtungen sind auch weiterhin telefonisch und online erreichbar und unterstützen im Einzelfall. Die Vernetzungsstellen und die ihnen angeschlossenen Fachberatungsstellen unterstützen außerdem die Aufrufe für eine solidarische Nachbarschaft. Das ist ein guter Ansatz, der auch in Fällen von häuslicher und sexualisierter Gewalt hilfreich ist. Wichtig ist es, nicht wegzuschauen, sondern Zivilcourage zu zeigen und z.B. Betroffenen Unterstützung anzubieten oder sich selbst über Hilfsangebote zu informieren. Auch Unterstützungspersonen können sich Hilfe holen und beraten lassen, wenn sie unsicher sind, wie sie Betroffene unterstützen können.

Adressen von Fachberatungsstellen bundesweit sind hier zu finden: Frauen gegen Gewalt

www.hilfeportal-missbrauch.de/nc/adressen/hilfe-in-ihrer-naehe/kartensuche.html

Wir sind HateAid. Wir helfen Menschen bei digitalem Hass.

www.hateaid.org
aktiv-gegen-digitale-gewalt.de

Wir teilen den Text von bff: https://www.frauen-gegen-gewalt.de/
Die Informationen und Hilfsangebote gibt es in leichter Sprache, Englisch, türkisch, arabisch und in Gebärdensprache.

Bild von Sumanley xulx auf Pixabay

 

Auf der Homepage der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration (https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de) finden sich Informationen zum Impfprozess in folgenden Sprachen:
Albanisch, Arabisch, Bulgarisch, Dari, Englisch, Französisch, Kroatisch, Kurdisch, Paschtu, Persisch, Polnisch, Rumänisch, Russisch, Serbisch, Spanisch, Tigrinja, Türkisch, Urdu, Vietnamesisch. (Quelle: Robert-Koch-Institut)

Im Bulletin 2/2021 des Robert-Koch-Instituts vom 14. Januar 2021 wird der Beschluss der Ständigen Impfkommission zur 1. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung wiedergegeben (https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2021/Ausgaben/02_21.html ). In ihr heißt es u.a.:

4.3 Bewohner*innen und Tätige in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende

Die engen Lebensverhältnisse in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende führten zu vielen Ausbrüchen mit einer hohen Zahl infizierter Personen. 175 Die durchschnittliche Anzahl an Fällen bei Ausbrüchen in solchen Unterkünften beträgt nach einer Auswertung des RKI zu COVID-19-Ausbrüchen in Deutschland 20,8 Fälle. 124 In Folge dieser Ausbrüche werden zum Teil sehr drastische Maßnahmen, wie Massenquarantäne und polizeiliche Bewachung von Gebäuden, ergriffen. Durch derlei Maßnahmen besteht eine erhebliche Gefahr der Re-Traumatisierung dieser ohnehin vulnerablen Population. Asylsuchende haben aufgrund von sprachlichen Barrieren oftmals einen schlechteren Zugang zu medizinischer Versorgung als die Allgemeinbevölkerung. Dies kann dazu beitragen, dass Grunderkrankungen in dieser Bevölkerungsgruppe unerkannt bleiben. Derzeit leben in Deutschland etwa 200.000 Personen in Erstaufnahmeeinrichtungen und Gemeinschaftsunterkünften für Asylsuchende.“