Alex Moepedi arbeitet seit dem 01.01.2021 als Interkultureller Promotor bei FAIRburg.
Wir freuen uns über die Zusammenarbeit – auch mit dem Eine Welt Forum Freiburg und zahlreichen MSO, die im Bereich entwicklungspolitische Bildungsarbeit tätig sind und aktiv werden möchten.

Bitte nehmt bei Interesse Kontakt auf mit Alex
Alex.Moepedi@fairburg.de

Ziele des Programms sind:

  • Verbesserung der Teilhabe von Migrant*innen durch die Stärkung ihrer zivilgesellschaftlichen Strukturen
  • Voranbringen der interkulturellen Öffnung von Eine Welt-Akteuer*innen in Baden-Württemberg
  • Entwicklungspolitische Weiterentwicklung von Geflüchtetenunterstützung
  • Erhöhung der Integratinosbereitschaft der Gesamtgesellschaft

Das Interkulturelle Promotor*innen Programm fördert das Potential von migrantischen Organisationen und verknüpft die Themen Eine Welt und Integration.

In dem Modellprojekt werden fünf Interkulturelle Promotor*innen bei entwicklungspolitischen migrantischen Organisationen angestellt. Sie arbeiten mit verschiedenen Zielgruppen und Kooperationspartnern zusammen, informieren, beraten, vernetzen, bieten Fortbildungen an, organisieren öffentliche Veranstaltungen, bauen Plattformen auf oder unterstützen andere dabei.

Der DEAB koordiniert das Programm und begleitet und unterstützt die Trägerorganisationen sowie die Interkulturellen Promotor*innen.

Vorbild ist das gleichnamige Modellprojekt in Nordrhein-Westfalen, das bereits seit 2017 sehr erfolgreich läuft. Über 200 Veranstaltungen haben die Interkulturellen Promotor*innen dort bisher realisiert und damit insgesamt 10.000 Menschen erreicht. Durchschnittlich wurden pro Promotor*in fünf Beratungsgespräche pro Monat geführt. Das möchten wir nun auch in Baden-Württemberg umsetzen.

Das Interkulturelle Promotor*innen-Programm wird unterstützt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Warum ist das wichtig?

In Baden-Württemberg gibt es circa 1.000 migrantisch-diasporische Organisationen (MDO), die über das Programm erreicht werden sollen. Sie engagieren sich sowohl in der Entwicklungspolitik als auch für Integration und gegen Rassismus. Damit sitzen sie oft zwischen den Stühlen, was finanzielle Unterstützung, aber auch Kooperationspartner und politische Anerkennung angeht.

Genau hier liegen aber die Stärken der Organisationen: Sie können die integrationspolitische Wirkung der Eine Welt-Arbeit und eine bessere Verzahnung zwischen Geflüchtetenunterstützung, entwicklungspolitischer Zivilgesellschaft und Integrationsmanagement voranbringen.