Lokale samo.fa-Konferenz “Zur Lage der Menschen mit Fluchtgeschichte. Hier und Heute“

Lokale samo.fa-Konferenz "Zur Lage der Menschen mit Fluchtgeschichte. Hier und Heute“

25/09/2020

18:00 Uhr - 21:00 Uhr

Humboldtsaal

Humboldtstraße 2

Freiburg

Das bundesweite Motto lautet: “Zur Lage der Menschen mit Fluchtgeschichte. Hier und Heute“.
Seit 2017 bietet die jährliche samo.fa-Konferenz Raum für Austausch zwischen Migrantenorganisationen, Aktiven
in der Flüchtlingsarbeit und der kommunalen Ebene der Stadt Freiburg.

Programm

Input Hans Steiner (Amt für Migration und Integration Stadt Freiburg) Zur Lage der Freiburger „Flüchtlingswohnheime in der Coronazeit“
Kurzvortrag Martina Liebsch* (Forum Leben in der Illegalität)
„Corona und Illegalität – Auswirkungen, Lücken und Chancen“
Statement zur lokalen Lage Tilman Reblitz (MediNetz Freiburg)
Kurzfilm von Biryar Kouti „Geflüchtete melden sich zu Wort“ (12 Minuten)
Raum für Rückfragen – Moderation: Vanessa Carboni
Musikalischer Ausklang: Rustem Haftaro & Muhammad Haftaro

Liebe Aktive aus Migranten-Organisationen,
liebe zivilgesellschaftlich Engagierte,

Dieses Jahr wurden durch die Corona-Pandemie viele Pläne durchkreuzt. Menschen in marginalisierten Positionen hatten es ungleich schwerer als die Mehrheitsgesellschaft.
Durch die Isolation wurde die Lage in den Unterkünften bedrängender und hoffnungsloser, wichtige Kontakte wurden erschwert,
soziale Routinen wie Schule oder Zusammenkommen und Austausch fielen aus.
Hans Steiner berichtet für das Amt für Migration und Integration, wie die Situation in den Freiburger Unterkünften war und ist.

Wie aber erging es den Illegalisierten? Welche besonderen Auswirkungen hatten die Maßnahmen zur Eindämmung des Virus Sars-Cov19 auf diese in Deutschland lebenden Menschen?
Martina Liebsch vom Katholischen Forum “Leben in der Illegalität” berichtet von den Auswirkungen, Defiziten und Chancen dieser Zeit.
Ergänzt wird ihr Kurzvortrag durch die lokale Perspektive von Tilman Reblitz von MediNetz Freiburg mit einem zusammenfassenden Statement.

Mit dem Kurzfilm “Geflüchtete melden sich zu Wort” von Biryar Kouti möchten FAIRburg und ABC die Geflüchteten selbst über ihre Anliegen sprechen lassen.
Das Querschnittsthema Behinderung wird in den Feldern Wohnen, Arbeit, Gesundheit und Schule in Corona-Zeiten mit einbezogen. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit, sich mit Fragen an die Referierenden zu wenden.

Bitte melden Sie sich / meldet Euch – aufgrund der Corona-Pandemie – per Email an: info@fairburg.de

*Seit März 2020 ist Martina Liebsch Geschäftsführerin des katholischen Forums „Leben in der Illegalität“ und der AG zur Bekämpfung des Menschenhandels der Deutschen Bischofskonferenz mit Sitz in Berlin. Es engagiert sich für die Rechte von illegal aufhältigen Menschen. Dafür tritt das Forum mit Politikern in Dialog, damit Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus vor Arbeitsausbeutung geschützt werden und Zugang zum Gesundheitssystem bekommen. Kinder von illegal aufhältigen Menschen sollen ohne Angst vor Abschiebung eine Schule oder eine Kita besuchen können.