Trauer um George Floyd und Rayshard Brooks

Trauer um George Floyd und Rayshard Brooks

25/05/2020 - 25/06/2020

ganztägig

#Black Power

#Black lives matter!

Nach dem Tod von George Floyd infolge eines brutalen Einsatzes der Polizei wurde einer der Beamten des Mordes und Totschlags angeklagt. Das gab der zuständige Bezirksstaatsanwalt Mike Freeman bekannt. Bei dem Beschuldigten handelt es sich um den Polizisten, der Floyd mit dem Knie auf dessen Hals zu Boden gedrückt und auch nicht nachgelassen hatte, obwohl der 46-Jährige wiederholt beklagt hatte, keine Luft zu bekommen. Kurz darauf war Floyd in einem
Krankenhaus gestorben.

Inzwischen ist ein weiterer Demonstrant umgekommen. Während der Ausschreitungen ist ein schwarzer CNN-Nachrichtensprecher vor laufender Kamera verhaftet worden.

Der Afroamerikaner Rayshard Brooks stirbt nach den Schüssen eines weißen Polizisten vor einem Schnellrestaurant in Atlanta am 14. Juni 2020. In Paris werden die durch die jüngsten Morde in den USA aufkommenden Demonstrationen um den ungeklärten Mord an Adama Traoré aus dem Jahr 2016 von der Polizei gestört.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fotos: Jenny Warnecke Grafitti in San Francisco 2017

 

Die letzten Worte von George Floyd:

“It’s my face man
I didn’t do nothing serious man
please
please
please I can’t breathe
please man
please somebody
please man
I can’t breathe
I can’t breathe
please
(inaudible)
man can’t breathe, my face
just get up
I can’t breathe
please (inaudible)
I can’t breathe sh*t
I will
I can’t move
mama
mama
I can’t
my knee
my nuts
I’m through
I’m through
I’m claustrophobic
my stomach hurt
my neck hurts
everything hurts
some water or something
please
please
I can’t breathe officer
don’t kill me
they gon’ kill me man
come on man
I cannot breathe
I cannot breathe
they gon’ kill me
they gon’ kill me
I can’t breathe
I can’t breathe
please sir
please
please
please I can’t breathe”

Kurz darauf wurde George Floyd für Tod erklärt.

Carl-Schurz-Haus: Online-Podiumsdiskussion *
America On Fire: George Floyd, Racism & Police Brutality In The U.S.

In das Pandemie-Jahr 1918 fühlten sich viele Menschen am Beginn von 2020 zurückversetzt – doch jetzt kommen in den USA Erinnerungen an die blutigen Unruhen von 1968 dazu. In über 140 Städten im ganzen Land protestieren unzählige Bürgerinnen und Bürger nach dem schockierenden Gewaltverbrechen an dem Afroamerikaner George Floyd in Minneapolis gegen den Rassismus in Staat und Gesellschaft, ganz besonders in der bis an die Zähne aufgerüsteten Polizei – die gleichzeitig auf der Gegenseite der Rebellion aufmarschiert und zu extrem harten Maßnahmen greift: Auf einer ausschließlich mit Amerikanerinnen und Amerikanern besetzten tagesaktuellen Online-Podiumsdiskussion des Carl-Schurz-Hauses am

Freitag, 05. Juni um 18 Uhr diskutieren Esther T. Earbin vom Freiburger Max-Planck-Institut

für ausländisches und internationales Strafrecht, die drei Sprachlehrer Jorrell Rush-Kittle, Patrick Bastien und Reginald Anthony sowie der Universitätsdozent Jason Brown über die sich täglich überschlagenden Ereignisse auf den Straßen der Vereinigten Staaten. Es moderiert Nicole Palazzo von der Freiburger Stadtbibliothek, die den beliebten lokalen Podcast The Expat Cast betreibt. Dabei geht es um die breite Spanne der Proteste von friedlichen Mahnmärschen bis hin zu Plünderung und Brandstiftung, aber auch um die immer weiter eskalierende Reaktion der Trump-Regierung auf den Aufruhr, die auf harsche Ausgangssperren und Androhung von Militäreinsätzen im Inland gegen die eigene Bevölkerung setzt. Zudem sprechen die Panelisten über eigene Einschätzungen und Erfahrungen, was die schon seit Staatsgründung mit dem Sündfleck der Sklaverei belasteten Beziehungen zwischen weißer und nicht-weißer Bevölkerung in den USA sowie die Hoffnung auf eine erneuerte Bürgerrechtsbewegung angeht. Es können bis zu 100 Gäste über eine Video-Schalte teilnehmen:
Anmeldung an programm@carl-schurz-haus.de ist zur Teilnahme notwendig. Veranstaltungssprache ist Englisch.
Der Eintritt ist frei.